Abitur via Fernstudium nachholen

Wer sein Abitur nachholen möchte, hat hierfür mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Neben dem Abendgymnasium oder der Volkshochschule kann die allgemeine Hochschulreife via Fernstudium nachgeholt werden. Der Vorteil von einem Fernlehrgang liegt auf der Hand. Das Lernen ist zeit- und ortsunabhängig. Deshalb ist besonders für Berufstätige diese Form der Weiterbildung empfehlenswert.

Die Dauer eines solchen Fernlehrgangs ist unterschiedlich und abhängig von dem Schulabschluss. Bei Realschulabsolventen ist eine Lehrgangsdauer von 32 Monaten einzuplanen und Hauptschüler müssen bis zur Abi-Prüfung mit 42 Monaten kalkulieren.

Die Lehrpläne und Prüfungsanforderungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich festgelegt. Wer z.B. an einer Hamburger Fernschule sein Fernabitur nachholt, muss nach der Hamburger Prüfungsverordnung seine Abiturprüfung ablegen.

Ein berufsbegleitendes Fernstudium birgt nicht nur Vorteile. Der entschiedene Nachteil besteht darin, dass hierfür ein Höchstmaß an Motivation notwenig ist. Wer eine Familie hat, muss feste Lernzeiten einplanen und wöchentlich mindestens 15 bis 20 Stunden pauken, sonst wird erfahrungsgemäß durch die familiäre Ablenkung zu wenig gelernt.

Die Kosten sind unterschiedlich hoch, deshalb sollte sich niemand sofort für eine bestimmte Fernschule festlegen. Jedoch ist es wichtig, sich vorher über den Ruf des Ferninstituts zu informieren, damit die schulische Ausbildung kein Reinfall wird.

Veröffentlicht unter Fernstudium | Hinterlasse einen Kommentar

ILS Institut erweitert Weiterbildungsangebot

Die größte deutsche Fernschule ILS erweitert in diesem Jahr ihr Weiterbildungsangebot. Voraussichtlich sollen 15 neue Fernlerngänge starten. Zwei Lehrgänge sind bereits in diesem Monat angelaufen: Geprüfte/r C# Software Engineer (ILS) – Lehrgangsdauer: 19 Monate und Geprüfte/r MySQL-Datenbankentwickler/in (ILS) – Lehrgangsdauer: 15 Monate.

Das ILS Institut geht davon aus, dass in den nächsten Wochen folgende Fernlehrgänge staatlich zugelassen werden: Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (IHK) – Lehrgangsdauer: 10 Monate, Buchhalter/in International (IHK) – Lehrgangsdauer: 18 Monate, Erziehungsberatung - Lehrgangsdauer: 15 Monate, Sprech- und Kommunikationstraining – Lehrgangsdauer: 12 Monate und Geprüfter Controller (IHK) – Lehrgangsdauer: 18 Monate.

Laut ILS Angaben hat jeder zweite Deutsche zwischen 20 und 29 Jahren, die Motivation für eine berufliche Weiterbildung.

Wahrscheinlich wird dieser Weiterbildungsboom durch die Wirtschaftskrise ausgelöst. Nach dem Motto: „Je besser ich mich qualifiziere, desto sicherer wird mein Arbeitsplatz sein!“

Veröffentlicht unter Weiterbildung | Hinterlasse einen Kommentar

Fernstudium, die Zukunftsinvestition

Den Blick nach vorn gerichtet, wird sich so manch‘ unzufriedener Arbeitnehmer ein ganz besonderes Ziel setzen: der Wunsch nach beruflichem Vorankommen, nach Anerkennung, Erfolg sowie einer besseren, finanziell abgesicherten Gesamtsituation. Die Lösung heißt in diesem Zusammenhang „Fernstudium“, denn eine abgeschlossene Zusatzqualifikation kann für den Einzelnen in der Tat einschneidende – positive – Veränderungen mit sich bringen. Dabei spielt es zumeist nur eine untergeordnete Rolle, welcher Bildungshintergrund gegeben ist: sowohl Arbeitern, als auch Angestellten bieten sich nach einem erfolgreich absolvierten Fernstudium zahlreiche interessante Möglichkeiten und wahrhaft ungeahnte Chancen, wie die weitere berufliche Laufbahn zufriedenstellend gestaltet werden kann.

Für viele Menschen wird sich allerdings dieser Traum von einer besseren Zukunft nicht erfüllen, weil zum einen

a) nicht genügend Ehrgeiz vorhanden ist,
b) weil es die finanzielle Situation zum gegebenen Zeitpunkt nicht zulässt oder
c) weil vielleicht sogar die entsprechende (familiäre) Unterstützung nicht kontinuierlich gewährleistet werden kann.

Nichtsdestoweniger ergreifen viele Arbeiter und Angestellte auch einfach deshalb nicht die Initiative, weil sie der Meinung sind, alles regele sich unter Umständen sogar von ganz allein. Wie vieles sich jedoch unter solchen Voraussetzungen tatsächlich – langfristig – ändern wird, wird sich erst nach einer gewissen Zeit herausstellen. Demotivation, Frust oder gar mangelndes Interesse an der beruflichen Tätigkeit machen sich in der Folge sehr rasch bemerkbar. Oftmals verschlechtert sich bedingt dadurch sogar die Arbeitsleistung… – und dann? Dabei kann es in der Tat überaus leicht sein, mit Spaß und einem gewissen Enthusiasmus Tag für Tag zur Arbeit zu fahren und z. B. acht Stunden (oder mehr) im Büro zu verbringen. Denn wenn die richtigen Qualifikationen vorhanden sind, so ist eines garantiert: die sich bietenden Möglichkeiten im Job bzw. in den höhergestellten Positionen sind natürlich in der Regel weitaus vielfältiger und mitunter sogar spannender, als dies bei einer Tätigkeit mit geringerer Verantwortung der Fall ist. Selbstverständlich ist es sehr viel motivierender, eine besserbezahlte, verantwortungsvollere Position innezuhaben, als Tag für Tag demselben beruflichen „Einerlei“ nachgehen zu müssen und sich vielleicht sogar von Vorgesetzten das Leben innerhalb des Unternehmens schwer machen zu lassen. Endlich die Initiative zu ergreifen bedeutet also, Überlegungen anzustellen, inwieweit tatsächlich ein Fernstudium in Frage kommt. Einzig eine qualifizierte Weiterbildung vermag auf Dauer „Tür und Tor“ auf der individuellen Karriereleiter zu öffnen und somit nicht nur im Job selbst, sondern auch im privaten Bereich mehr Zufriedenheit, Stolz und eine damit verbundene, bessere Lebensqualität zu erzielen. Freilich gilt es vor dem letztendlichen beruflichen Erfolg nicht selten das eine oder andere Hindernis aus dem Weg zu räumen und gewisse Schwierigkeiten zu bewältigen, jedoch greift auch hier der Leitspruch: „Ohne Fleiß kein‘ Preis“.

Veröffentlicht unter Nichtuniversitäres Fernstudium | Hinterlasse einen Kommentar

Studium in der Schweiz

Nicht jeder möchte in seinem Heimatland ein Studium absolvieren. Deshalb stelle ich kurz für Studieninteressierte eine der weltweit renommiertesten Universitäten vor – die Universität Zürich (UZH) www.uzh.ch

Die Uni wurde bereits 1833 gegründet und feierte letztes Jahr ihr 175jähriges Jubiläum. 12 Nobelpreisträger krönen die Historie der Fakultäten.

Die UZH leistet Forschungsarbeit für nationale und internationale Projekte. Neben eigenen Forschungsprojekten werden für Konzerne und Dienstleister umfangreiche Studien erstellt.

In der Schweiz hat diese Uni die größte Studienfächerauswahl. Hier werden im Einzelnen die Fächer aufgelistet.

Die Universität Zürich bietet Studierenden eine universitäre Ausbildung von höchstem Niveau. Deshalb ist für mich die UZH erste Wahl, wenn es um ein Auslandsstudium in der Schweiz geht.

Veröffentlicht unter Studium | Hinterlasse einen Kommentar

Berufliche Chancen nach einem Fernstudium

Welche Weiterbildungsform kommt in Frage? Sollen bestehende Fachkenntnisse „lediglich“ aufgefrischt werden, oder steht stattdessen in erster Linie die Intensivierung bzw. die Erweiterung der Qualifikationen des bereits bestehenden Hochschulabschlusses im Vordergrund? Die Möglichkeiten, die ein Fernstudium an sich bieten kann, sind also in der Tat sehr vielfältig. Denn sowohl als so genanntes grundständiges Studium, als auch als postgraduales Studium kann eine solch‘ qualifizierte Weiterbildung in Anspruch genommen werden. Übrigens wurden – insbesondere in den letzten Jahren – selbst an Hochschulen vermehrt gesonderte Fernstudienlehrgänge angeboten. Statistiken zufolge wird sich diese Form des Studiums wohl auch in Zukunft einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Personen, die sich für eine qualifizierte Weiterbildung in Form eines Fernstudiums interessieren, profitieren unter anderem auch von dem Umstand, dass der Abschluss eines Studiums an einer Fernschule dem Ausbildungsziel eines klassischen Präsenzstudiums gleichgesetzt wird. Aber nicht nur das: auch die Möglichkeit des Master- oder des Bachelorabschlusses ist bei einem Fernstudium in vollem Umfang gegeben. Im Zusammenhang mit einem Fernstudium wurden in der jüngsten Vergangenheit sogar virtuelle Bildungsportale sowie spezifische Hochschul-Modelle eingeführt, mit denen auf der einen Seite ein „virtueller Support“ für Studierende, die sich in einem Präsenzstudium bilden wollen, gewährleistet werden kann. Andererseits stellen diese Angebote ebenfalls eine optimale Unterstützung für Fernstudierende dar. Ganz offensichtlich ist die Methode des Fernstudiums demnach nicht nur aus traditioneller Sicht ein echter Gewinn für interessierte Personen und konnte sich deshalb in unserer Gesellschaft ihren festen Platz sichern, sondern es stellt zudem in jeder Hinsicht auch eine sehr zukunftsorientierte Qualifizierungsform dar. Trotz aller Vorzüge und den damit für die Studenten gegebenen Berufschancen sollte sich ein jeder Interessent vor dem Einschreiben an einer Fernuniversität der Tatsache bewusst sein, dass ein sehr hohes Maß an Disziplin, Eigeninitiative und Ehrgeiz vorhanden sein sollte – verbunden mit dem unbedingten Willen, die Weiterbildungsmaßnahme mit Erfolg abzuschließen. Sicherlich: ein Fernstudium ist eine sehr flexible und moderne Variante der fachlichen Qualifizierung, jedoch rechtfertigt diese „Flexibilität“ in keiner Weise eine „lockere“ Einstellung zum Lernen selbst. Im Gegenteil, denn aufgrund der Tatsache, dass der Studierende zumeist allein lernen wird, ist der Aspekt der Motivation im Vergleich zum Präsenzstudium weitaus geringer vorhanden. Als Faustregel gilt übrigens, dass bei einem Fernstudium, das auf „Vollzeitbasis“ durchgeführt werden soll, mindestens ein wöchentlicher Zeitaufwand von 40 Stunden (und mehr) aufgebracht werden muss, um die Lernziele innerhalb der Regelstudienzeit bewältigen zu können. Studenten mit Kind(ern), Berufstätige oder Personen mit einem besonderen Handicap, die z. B. aus Zeitgründen kein Vollzeitstudium ausüben können, kalkulieren prinzipiell einen zeitlichen Aufwand von mindestens 20 Stunden pro Woche ein.

Veröffentlicht unter Fernstudium | Hinterlasse einen Kommentar

Entfall der Studiengebühren für Schwerbehinderte

Die Klage eines Schwerbehinderten Studenten vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe ist von Erfolg gekrönt. Der Heidelberger hat eine Schwerbehinderung mit dem Grad von 60 Prozent. Sein Antrag, der sich auf die Befreiung der Studiengebühren für ein Semster bezog, wurde von der Universität Heidelberg abgelehnt. Die Universität war nach der Vorlage des Behindertenausweises der Meinung, dass sei kein ausreichender Nachweis für eine Erschwernis beim Studium und verlangte ein Attest von einem Facharzt. Es sollte genau deklariert werden, wie sich die Behinderung auswirkt.

Gerichtlich wurde nun klargestellt, dass ein Schwerbehindertenausweis mit dem Grad von über 50 Prozent ausreichend ist, um erschwerte Bedingungen nachzuweisen. Grundlage für dieses Urteil ist neben dem Landeshochschulgebührengesetz auch das Gebot der Gleichbehandlung, das im Grundgesetz verankert ist. Der Verweis auf das Grundgesetz bezieht sich vor allem darauf, dass ein zusätzliches Attest Kosten verursachen würde, die vom Studenten zu tragen sind. Man könne davon ausgehen, dass Betroffene davon Abstand nehmen würden.

Veröffentlicht unter Studium | Hinterlasse einen Kommentar