Studium in der Schweiz

Januar 2nd, 2009

Nicht jeder möchte in seinem Heimatland ein Studium absolvieren. Deshalb stelle ich kurz für Studieninteressierte eine der weltweit renommiertesten Universitäten vor – die Universität Zürich (UZH) www.uzh.ch

Die Uni wurde bereits 1833 gegründet und feierte letztes Jahr ihr 175jähriges Jubiläum. 12 Nobelpreisträger krönen die Historie der Fakultäten.

Die UZH leistet Forschungsarbeit für nationale und internationale Projekte. Neben eigenen Forschungsprojekten werden für Konzerne und Dienstleister umfangreiche Studien erstellt.

In der Schweiz hat diese Uni die größte Studienfächerauswahl. Hier werden im Einzelnen die Fächer aufgelistet.

Die Universität Zürich bietet Studierenden eine universitäre Ausbildung von höchstem Niveau. Deshalb ist für mich die UZH erste Wahl, wenn es um ein Auslandsstudium in der Schweiz geht.

Berufliche Chancen nach einem Fernstudium

Dezember 17th, 2008

Welche Weiterbildungsform kommt in Frage? Sollen bestehende Fachkenntnisse „lediglich“ aufgefrischt werden, oder steht stattdessen in erster Linie die Intensivierung bzw. die Erweiterung der Qualifikationen des bereits bestehenden Hochschulabschlusses im Vordergrund? Die Möglichkeiten, die ein Fernstudium an sich bieten kann, sind also in der Tat sehr vielfältig. Denn sowohl als so genanntes grundständiges Studium, als auch als postgraduales Studium kann eine solch‘ qualifizierte Weiterbildung in Anspruch genommen werden. Übrigens wurden – insbesondere in den letzten Jahren – selbst an Hochschulen vermehrt gesonderte Fernstudienlehrgänge angeboten. Statistiken zufolge wird sich diese Form des Studiums wohl auch in Zukunft einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Personen, die sich für eine qualifizierte Weiterbildung in Form eines Fernstudiums interessieren, profitieren unter anderem auch von dem Umstand, dass der Abschluss eines Studiums an einer Fernschule dem Ausbildungsziel eines klassischen Präsenzstudiums gleichgesetzt wird. Aber nicht nur das: auch die Möglichkeit des Master- oder des Bachelorabschlusses ist bei einem Fernstudium in vollem Umfang gegeben. Im Zusammenhang mit einem Fernstudium wurden in der jüngsten Vergangenheit sogar virtuelle Bildungsportale sowie spezifische Hochschul-Modelle eingeführt, mit denen auf der einen Seite ein „virtueller Support“ für Studierende, die sich in einem Präsenzstudium bilden wollen, gewährleistet werden kann. Andererseits stellen diese Angebote ebenfalls eine optimale Unterstützung für Fernstudierende dar. Ganz offensichtlich ist die Methode des Fernstudiums demnach nicht nur aus traditioneller Sicht ein echter Gewinn für interessierte Personen und konnte sich deshalb in unserer Gesellschaft ihren festen Platz sichern, sondern es stellt zudem in jeder Hinsicht auch eine sehr zukunftsorientierte Qualifizierungsform dar. Trotz aller Vorzüge und den damit für die Studenten gegebenen Berufschancen sollte sich ein jeder Interessent vor dem Einschreiben an einer Fernuniversität der Tatsache bewusst sein, dass ein sehr hohes Maß an Disziplin, Eigeninitiative und Ehrgeiz vorhanden sein sollte – verbunden mit dem unbedingten Willen, die Weiterbildungsmaßnahme mit Erfolg abzuschließen. Sicherlich: ein Fernstudium ist eine sehr flexible und moderne Variante der fachlichen Qualifizierung, jedoch rechtfertigt diese „Flexibilität“ in keiner Weise eine „lockere“ Einstellung zum Lernen selbst. Im Gegenteil, denn aufgrund der Tatsache, dass der Studierende zumeist allein lernen wird, ist der Aspekt der Motivation im Vergleich zum Präsenzstudium weitaus geringer vorhanden. Als Faustregel gilt übrigens, dass bei einem Fernstudium, das auf „Vollzeitbasis“ durchgeführt werden soll, mindestens ein wöchentlicher Zeitaufwand von 40 Stunden (und mehr) aufgebracht werden muss, um die Lernziele innerhalb der Regelstudienzeit bewältigen zu können. Studenten mit Kind(ern), Berufstätige oder Personen mit einem besonderen Handicap, die z. B. aus Zeitgründen kein Vollzeitstudium ausüben können, kalkulieren prinzipiell einen zeitlichen Aufwand von mindestens 20 Stunden pro Woche ein.

Entfall der Studiengebühren für Schwerbehinderte

Dezember 11th, 2008

Die Klage eines Schwerbehinderten Studenten vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe ist von Erfolg gekrönt. Der Heidelberger hat eine Schwerbehinderung mit dem Grad von 60 Prozent. Sein Antrag, der sich auf die Befreiung der Studiengebühren für ein Semster bezog, wurde von der Universität Heidelberg abgelehnt. Die Universität war nach der Vorlage des Behindertenausweises der Meinung, dass sei kein ausreichender Nachweis für eine Erschwernis beim Studium und verlangte ein Attest von einem Facharzt. Es sollte genau deklariert werden, wie sich die Behinderung auswirkt.

Gerichtlich wurde nun klargestellt, dass ein Schwerbehindertenausweis mit dem Grad von über 50 Prozent ausreichend ist, um erschwerte Bedingungen nachzuweisen. Grundlage für dieses Urteil ist neben dem Landeshochschulgebührengesetz auch das Gebot der Gleichbehandlung, das im Grundgesetz verankert ist. Der Verweis auf das Grundgesetz bezieht sich vor allem darauf, dass ein zusätzliches Attest Kosten verursachen würde, die vom Studenten zu tragen sind. Man könne davon ausgehen, dass Betroffene davon Abstand nehmen würden.

Gute Schulnoten – erfolgreicher Studiumabschluss

Dezember 8th, 2008

Menschen, die schon gute Schulnoten hatten, sind auch oft die erfolgreicheren Studenten. Das wurde in einer Untersuchung einer Hochschule für Wirtschaft & Umwelt festgestellt.

Nach der Untersuchung haben Abiturienten und Fachhochschüler, die mit Note 1,0 bis 1,9 abgeschlossen haben, eine nahezu doppelt so hohe Erfolgsquote. Etwa 78% schaffen das Studium, während die Immatrikulierten mit den schlechteren Schulabschlussnoten von 3,0 bis 4,0 nur eine Quote von 44% erreichen. Als erfolgreich wurde hierbei deklariert, dass höchstens zehn Semester benötigt werden und ein Ergebnis von sehr gut oder gut erreicht wird.

Es wurde auch festgestellt, dass Abiturienten insgesamt besser abschneiden, als Studenten die als Grundlage einen Fachholschulabschluss haben. Man geht nun davon aus, dass als Aufnahmekriterium für einen Studienbewerber die Schulabschlussnote ist. Die Untersuchung befasste sich mit dem Studienverlauf von Studenten der Betriebswirtschaftslehre, dem in Deutschland am häufigsten gewählten Fach. Befragt wurden ca. 800 Studenten.

Ergänzung: Ich habe in diesem Schülerblog einen Bericht verfolgt – Thema Belohnung für gute Schulnoten. Ich sage dazu einfach, ja. Wenn dadurch ein späteres Studium von Erfolg gekrönt ist, finde ich ein Belohnungssystem für gute Noten absolut gerechtfertigt. Ob das auch für ein Fernstudium gilt, ist leider nicht erforscht worden.

Hochschulen – der neue Ansturm

Dezember 2nd, 2008

Was Politiker und Wissenschafter sich seit Jahren wünschen, hat sich nun erfüllt: es gibt knapp 6% mehr Studenten. Niemals haben so viele junge Manschen ein Studium angefangen, wie in diesem Wintersemester.
Die Zahlen sprechen für sich:

- die Erstsemester liegen nun bei 334.000 – das entspricht etwa 21.000 mehr Studierende als im Vorjahr
- damit sind seit etwa 5 Jahren erstmals voraussichtlich wieder mehr als 2 Millionen Studenten eingeschrieben
- und die Gesamtzahl der Studenten dürfte im Vergleich zum letzten Jahr somit um 60.000 gestiegen sein.

Bildungsforscher haben diesen Zulauf auf Hochschulen seit Jahren angekündigt. Verluste, die in den letzten Jahren entstanden sind, werden dadurch ausgeglichen. Es waren 40% Studienanfängerquote pro Geburtsjahrgang gewünscht, was nun auch deutlich in diese Richtung tendiert.

Im Hochschulpakt 2020 hat man entsprechende Maßnahmenvereinbart, die offenbar Wirkung zeigen. Bund und Länder wollen bis 2010 gemeinsam weitere 91.000 Studienplätze schaffen. Finanzierungen für die Zukunft – und damit weiterhin steigende Studentenzahlen – sind bereits in Verhandlungen.

Es zeichnet sich der eindeutige Trend ab, dass Studieren wieder „in“ ist.

Enormer Leistungsdruck bei Bachelorstudenten

November 20th, 2008

Bei der Freien Universität Berlin wurden 2500 Bachelorstudenten zum Thema Leistungsdruck befragt.

Dabei kam heraus, dass 74 Prozent unter extremen Leistungsdruck im Studium leiden. Besonders die Anforderungen für die Prüfungen sehen sie als besonders hoch an.

36 Prozent beklagten sich darüber, dass es fast unmöglich ist, Dozenten zu kontaktieren oder weil sie andere Studenten als erstzunehmende Konkurrenz ansehen (35 Prozent).

Jedoch schätzen 74 Prozent die Studiensituation insgesamt positiver ein als es in der Vergangenheit der Fall war. 2006 sind nur 65 Prozent zufriedenen gewesen.