Archive for the ‘Fernstudium’ Category

Ablauf von einem Fernstudium in Deutschland

Dienstag, Januar 13th, 2009

Der Weg zu einem erfolgreich absolvierten Fernstudium ist in Deutschland recht einfach und unkompliziert. Wer sich über den gewünschten Bildungsweg bereits im Klaren ist, kann die jeweils erforderlichen Unterlagen bei den zahlreichen Fernuniversitäten (online, per Fax, telefonisch oder auf dem Postwege) – zunächst unverbindlich – anfordern. Es besteht überdies stets die Möglichkeit, die Unterrichtsmaterialien des gewünschten Studienfaches für eine bestimmte Zeit – in der Regel vier bis acht Wochen – zu testen.

Die Unterlagen sind zumeist schon zu Beginn sehr umfangreich, denn neben informativen Anregungen und hilfreichen Tipps zum Studium selbst, sind die Kontaktdaten des jeweiligen Studienbetreuers, erste Bücher und Lerndokumente sowie die Zugangsdaten für den so genannten „Campus“ enthalten. Nach Erhalt dieses „Paketes“ kann das Studium umgehend beginnen; dabei spielt es – und das ist einer der vielen Vorteile eines Fernstudiums – keine Rolle, wann und wo gelernt wird. Ein jeder Absolvent kann sein Lerntempo individuell bestimmen und sich diesbezüglich optimal der individuellen familiären, gesundheitlichen oder beruflichen Situation anpassen. Für die meisten Studenten ist dieser Ablauf ein sehr relevantes Kriterium, um überhaupt ein Fernstudium beginnen zu können.

Ein Dozent, welcher während der gesamten Studienzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, kann zu zuvor festgelegten Zeiten per Email oder telefonisch kontaktiert werden und gewährleistet dadurch eine sehr individuelle Betreuung des Studenten. Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist gleichermaßen, dass der Lehrstoff nicht nur anhand von Büchern oder Tonbändern erlernt werden kann, sondern es stehen zum Teil sehr umfangreiche Video- bzw. DVD-Dokumentationen zur Verfügung, welche aus pädagogischer Sicht das Lernen noch einfacher zu gestalten vermögen. Lehrhefte, in denen die einzelnen Fortschritte innerhalb des Studiums durch gezielte Kontrollfragen analysiert und ausgewertet werden, sind – neben Musterlösungen – im Unterrichts-Paket ebenfalls enthalten und tragen „ganz nebenbei“ natürlich zu einer Steigerung der Motivation beim Lernprozess bei. Obendrein dienen die zu erledigenden „Hausaufgaben“ im Anschluss an einen jeden Lernabschnitt dazu, das Erlernte durch den Dozenten überprüfen und auswerten zu lassen.

Ein Versand dieser betreffenden Dokumente ist sowohl per Email, als auch auf dem Postwege oder über den Online-Campus möglich. In den meisten Fällen verhält es sich allerdings so, dass die eingesandten Lerndokumente nicht „nur“ korrigiert und bewertet werden, sondern der Student kann an den ausführlichen Kommentaren und Anmerkungen des Dozenten stets auf den ersten Blick erkennen, wo gegebenenfalls noch Schwachstellen bestehen und daher ein erneutes Aufarbeiten des betreffenden Unterrichtsabschnittes erforderlich ist. Auf diese Weise ist ein kontinuierlicher und vor allem zielorientierter Lernprozess gewährleistet, der step by step dazu beiträgt, dass die „Steine auf dem Weg“ zum beruflichen Erfolg nach und nach aus dem Weg geräumt werden.

Abitur via Fernstudium nachholen

Donnerstag, Januar 8th, 2009

Wer sein Abitur nachholen möchte, hat hierfür mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Neben dem Abendgymnasium oder der Volkshochschule kann die allgemeine Hochschulreife via Fernstudium nachgeholt werden. Der Vorteil von einem Fernlehrgang liegt auf der Hand. Das Lernen ist zeit- und ortsunabhängig. Deshalb ist besonders für Berufstätige diese Form der Weiterbildung empfehlenswert.

Die Dauer eines solchen Fernlehrgangs ist unterschiedlich und abhängig von dem Schulabschluss. Bei Realschulabsolventen ist eine Lehrgangsdauer von 32 Monaten einzuplanen und Hauptschüler müssen bis zur Abi-Prüfung mit 42 Monaten kalkulieren.

Die Lehrpläne und Prüfungsanforderungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich festgelegt. Wer z.B. an einer Hamburger Fernschule sein Fernabitur nachholt, muss nach der Hamburger Prüfungsverordnung seine Abiturprüfung ablegen.

Ein berufsbegleitendes Fernstudium birgt nicht nur Vorteile. Der entschiedene Nachteil besteht darin, dass hierfür ein Höchstmaß an Motivation notwenig ist. Wer eine Familie hat, muss feste Lernzeiten einplanen und wöchentlich mindestens 15 bis 20 Stunden pauken, sonst wird erfahrungsgemäß durch die familiäre Ablenkung zu wenig gelernt.

Die Kosten sind unterschiedlich hoch, deshalb sollte sich niemand sofort für eine bestimmte Fernschule festlegen. Jedoch ist es wichtig, sich vorher über den Ruf des Ferninstituts zu informieren, damit die schulische Ausbildung kein Reinfall wird.

Berufliche Chancen nach einem Fernstudium

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Welche Weiterbildungsform kommt in Frage? Sollen bestehende Fachkenntnisse „lediglich“ aufgefrischt werden, oder steht stattdessen in erster Linie die Intensivierung bzw. die Erweiterung der Qualifikationen des bereits bestehenden Hochschulabschlusses im Vordergrund? Die Möglichkeiten, die ein Fernstudium an sich bieten kann, sind also in der Tat sehr vielfältig. Denn sowohl als so genanntes grundständiges Studium, als auch als postgraduales Studium kann eine solch‘ qualifizierte Weiterbildung in Anspruch genommen werden. Übrigens wurden – insbesondere in den letzten Jahren – selbst an Hochschulen vermehrt gesonderte Fernstudienlehrgänge angeboten. Statistiken zufolge wird sich diese Form des Studiums wohl auch in Zukunft einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Personen, die sich für eine qualifizierte Weiterbildung in Form eines Fernstudiums interessieren, profitieren unter anderem auch von dem Umstand, dass der Abschluss eines Studiums an einer Fernschule dem Ausbildungsziel eines klassischen Präsenzstudiums gleichgesetzt wird. Aber nicht nur das: auch die Möglichkeit des Master- oder des Bachelorabschlusses ist bei einem Fernstudium in vollem Umfang gegeben. Im Zusammenhang mit einem Fernstudium wurden in der jüngsten Vergangenheit sogar virtuelle Bildungsportale sowie spezifische Hochschul-Modelle eingeführt, mit denen auf der einen Seite ein „virtueller Support“ für Studierende, die sich in einem Präsenzstudium bilden wollen, gewährleistet werden kann. Andererseits stellen diese Angebote ebenfalls eine optimale Unterstützung für Fernstudierende dar. Ganz offensichtlich ist die Methode des Fernstudiums demnach nicht nur aus traditioneller Sicht ein echter Gewinn für interessierte Personen und konnte sich deshalb in unserer Gesellschaft ihren festen Platz sichern, sondern es stellt zudem in jeder Hinsicht auch eine sehr zukunftsorientierte Qualifizierungsform dar. Trotz aller Vorzüge und den damit für die Studenten gegebenen Berufschancen sollte sich ein jeder Interessent vor dem Einschreiben an einer Fernuniversität der Tatsache bewusst sein, dass ein sehr hohes Maß an Disziplin, Eigeninitiative und Ehrgeiz vorhanden sein sollte – verbunden mit dem unbedingten Willen, die Weiterbildungsmaßnahme mit Erfolg abzuschließen. Sicherlich: ein Fernstudium ist eine sehr flexible und moderne Variante der fachlichen Qualifizierung, jedoch rechtfertigt diese „Flexibilität“ in keiner Weise eine „lockere“ Einstellung zum Lernen selbst. Im Gegenteil, denn aufgrund der Tatsache, dass der Studierende zumeist allein lernen wird, ist der Aspekt der Motivation im Vergleich zum Präsenzstudium weitaus geringer vorhanden. Als Faustregel gilt übrigens, dass bei einem Fernstudium, das auf „Vollzeitbasis“ durchgeführt werden soll, mindestens ein wöchentlicher Zeitaufwand von 40 Stunden (und mehr) aufgebracht werden muss, um die Lernziele innerhalb der Regelstudienzeit bewältigen zu können. Studenten mit Kind(ern), Berufstätige oder Personen mit einem besonderen Handicap, die z. B. aus Zeitgründen kein Vollzeitstudium ausüben können, kalkulieren prinzipiell einen zeitlichen Aufwand von mindestens 20 Stunden pro Woche ein.

Stenden University Berlin bietet akademische Weiterbildung an

Dienstag, November 18th, 2008

Die Berliner Stenden University öffnet im September 2009 offiziell Ihre Pforten. Diese private Universität bietet verschiedene Masterstudiengänge für werdende Manager an. Die akademischen Weiterbildungslehrgänge sind für Fachhochschul- und Universitätsabsolventen gedacht. Durch das Fernstudium ist die Teilnahme national und international möglich.

Als Zugangsvoraussetzung ist mindestens ein Jahr fachbezogene Berufserfahrung notwendig.

Ein Fernstudium – optimal für Quereinsteiger

Montag, November 17th, 2008

Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, sehen oftmals eine hervorragende Chance darin, ein Fernstudium zu absolvieren. Statistiken belegen, dass sich ein solches Unterfangen nicht nur in positiver Weise auf das eigene Selbstwertgefühl auswirken kann, sondern auch in hohem Maße dazu beiträgt, die individuellen Chancen um ein Vielfaches zu verbessern, im Berufsleben langfristig eine verantwortungsvollere und somit interessantere Aufgabe zu finden. So bestätigen Absolventen unterschiedlichster Fernuniversitäten immer wieder gern, wie einfach, interessant und unglaublich facettenreich die einzelnen Lernprogramme sein können. Selbstverständlich gehört stets auch eine große Portion Leistungsbereitschaft, Einsatz – und vor allem Ehrgeiz dazu, ein Fernstudium mit Erfolg zu absolvieren. Dass es aber in jedem Fall möglich ist und definitiv gelingen kann und das gewünschte Ziel schon nach einer gewissen Zeit in „greifbare Nähe rückt“, ermöglichen die vielen mit einem Fernstudium verbundenen Vorteile. Denn im Gegensatz zur klassischen Universität sind in der Regel lange Anfahrtswege in Kauf zu nehmen, entsprechend hohe Aufwendungen müssen somit ebenfalls eingerechnet werden. Bei einem Studium an einer Fernuniversität verhält es sich hingegen völlig anders: es besteht auf der einen Seite die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung, denn der Lehrplan richtet sich weitestgehend nach den individuellen Bedürfnissen der Studenten. Darüber hinaus können die Absolventen andererseits daheim am Schreibtisch ihren jeweiligen Unterrichtsstoff lernen und so gleichzeitig den „Heimvorteil“ nutzen: man hat dadurch die Gelegenheit, den Lehrstoff den eigenen Bedürfnissen entsprechend in Ruhe zu verinnerlichen und kann diesen somit leichter „verarbeiten“. Gegebenenfalls mag sich der eine oder andere Interessent die Frage stellen, wie gut für so genannte „Quereinsteiger“ nach einem absolvierten Fernstudium die realen Chancen am Arbeitsmarkt sind. Denn bekanntlich fehlen ihnen die praktischen Erfahrungen, um die gewünschte Tätigkeit in allen Belangen zu einhundert Prozent zufriedenstellend ausführen zu können. Schulisch vermittelte Kenntnisse – und seien sie auch noch so intensiv – erweisen sich letztendlich nicht immer als ausreichend. Die ideale Option ist es demzufolge, während der Regellaufzeit eines Fernstudiums das eine oder andere beruflich spezifizierte Praktikum zu absolvieren – sofern sich dieses mit den aktuellen (beruflichen) Gegebenheiten vereinbaren lässt. In der Computer- bzw. IT-Branche hingegen bietet sich interessierten (potentiellen) Studenten eine weitaus umfangreichere Plattform, schulisches Wissen und praktische Fertigkeiten gleichermaßen anzueignen. Denn beides lässt sich freilich kontinuierlich am (eigenen) PC erlernen. Geht es allerdings beispielsweise um ein Fernstudium innerhalb der handwerklich orientierten Branche, so ist de facto Eigeninitiative gefragt. Aber mit ein wenig Einsatz und dem festen Willen, das Ziel „um jeden Preis zu erreichen“, kann der Weg in eine erfolgreiche und optimale berufliche Zukunft geebnet werden.

Vor- und Nachteile für Fernstudenten

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Personen, die sich dazu entschließen, ein Fernstudium zu absolvieren, sollten bedenken, dass eine solche Art der Weiterbildung nicht nur Vorteile, sondern unter Umständen auch den einen oder anderen Nachteil mit sich bringen könnte. Allerdings überwiegt die Zahl der Argumente, die für ein Studium an einer Fernschule sprechen, in jedem Fall. In erster Linie ist diesbezüglich z. B. der Aspekt der freien Zeiteinteilung zu nennen, denn die Studenten können hierbei in der Regel selbst festlegen, wann sie das Studium beginnen wollen, da sie sich weder an einen Schuljahresbeginn noch an einen festen Termin zum Semesteranfang binden müssen. Ein weiteres Argument, das für ein Fernstudium spricht, ist selbstverständlich auch, dass Studierende ihr Lerntempo völlig frei bestimmen können. Selbst für den Fall, dass zum Lernen mehr Zeit benötigt wird, als normalerweise üblich, so fallen bei den meisten Fernuniversitäten, die es hierzulande gibt, keine zusätzlichen Studiengebühren an. (Entsprechende Vorab-Infos sind auf den Internetseiten der Anbieter bzw. in einschlägigen Fachzeitschriften et cetera ersichtlich.) Wird die Qualifizierungsmaßnahme an der Fernschule in Form eines „Teilzeitstudiums“ absolviert, so haben die (berufstätigen) Studenten nicht einmal einen Verdienstausfall zu befürchten. Denn durch die freie Zeiteinteilung sowie die damit einhergehende Unabhängigkeit ist das Lernen daheim zu jeder beliebigen Zeit durchführbar. Aber im Gegensatz zu den damit verbundenen Annehmlichkeiten ist es für den einzelnen Studenten mitnichten immer einfach, sich – beispielsweise zu individuell festgelegten Zeiten – den Lehrbüchern mit vollem Einsatz zu widmen: Fakt ist, dass das Lernen in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten in der Regel weitaus mehr Freude machen kann, als allein mit den Büchern bzw. dem Computer zu arbeiten. Somit besteht nicht zuletzt die Gefahr, dass die Motivation bei einem Studium an einer Fernuniversität nicht immer gleich hoch sein wird…. Die „studentischen Bindungen“, wie sie beispielsweise beim klassischen Präsenzstudium zumeist gegeben sind, fehlen bei einem Fernstudium oftmals ganz. Letzteres ist allerdings nicht der Fall, wenn die Möglichkeit einer Online-Kommunikation gegeben ist bzw. genutzt wird. Die Zahl der Fernschulen, die sich verstärkt solcher zukunftsorientierter Kommunikationsformen bedienen, steigt jedoch kontinuierlich, so dass sich vermehrt auch kleinere (Online-)Lerngruppen bilden werden. Ein Grund mehr, sich bereits vor dem Einschreiben an einer Fernschule darüber im Klaren zu sein, wie wichtig Durchhaltevermögen und Disziplin in dieser Hinsicht sind. Zahlreiche Fernuniversitäten offerieren zwar vermehrt die Option, in regelmäßigen Abständen an so genannten Präsenztagen teilzunehmen und sich dabei mit Dozenten, Betreuern sowie den übrigen Studenten auszutauschen, aber diese Veranstaltungen werden mitunter nicht immer wohnortnah durchgeführt, sondern stattdessen sind lange Wege in größere, weiter entfernte Städte in Kauf zu nehmen.