Ohne Studiengebühren studieren in Österreich

Mai 25th, 2009

Wer in Österreich studieren möchte hat den Vorteil, dass er seit heuer keine Studiengebühren mehr für sein Studium in Österreich bezahlen muss. Dies gilt auch für Studenten die nicht aus Österreich oder anderen EU-Staaten kommen – also auch für Studenten aus Deutschland welche in Österreich gerne ein Uni oder FH-Studium absolvieren wollen.

Studieren in Österreich darf man wie in Deutschland auch nur mit “Hochschulreife”, also einem Abitur bzw. Fachabitur. Manche österreichische Universitäten haben zudem Quotenregelungen für ausländische Studenten und Aufnahmeprüfungen für die Zulassung an der Uni eingeführt. Dies trifft speziell solche Studiengänge die sehr überlaufen sind wie z.B. Medizin oder Psychologie.

Fachhochschulen in Österreich sind hier meist liberaler was Studenten aus anderen Ländern der Welt angeht. Die FH Vorarlberg z.B. liegt direkt am Bodensee nur 15 Minuten von der deutschen Grenze entfernt und bietet Bachelor- und Master-Studiengänge sowohl Vollzeit als auch Berufsbegleitend an. Mit im Lehrplan ist sowohl ein freiwilliges Auslandssemester bei einer von vielen Partneruniversitäten, FHs und Colleges weltweit, sowie ein verpflichtendes Berufspraktikum bei einem Unternehmen Ihrer Wahl. Die Fachhochschule Vorarlberg ist auch hier bei der Suche nach einem Berufspraktikum-Platz behilflich und bis jetzt hat noch jeder Student einen Praktikumsplatz bekommen. Im Gegensatz zu Deutschland sind in Österreich Praktikas meist bezahlt. Auch bei den meisten Hochschulen im Auslandssemester sind keine Studiengebühren zu bezahlen.

Ob man nun eher der Typ für eine Fachhochschule oder Universität ist muss jeder für sich selbst herausfinden, doch studieren in Österreich ist auf jeden Fall eine große Chance für alle Studenten die etwas aus sich machen wollen. Egal aus welchem Land sie nun kommen und ob sie sich Studiengebühren leisten können oder nicht.

Ablauf von einem Fernstudium in Deutschland

Januar 13th, 2009

Der Weg zu einem erfolgreich absolvierten Fernstudium ist in Deutschland recht einfach und unkompliziert. Wer sich über den gewünschten Bildungsweg bereits im Klaren ist, kann die jeweils erforderlichen Unterlagen bei den zahlreichen Fernuniversitäten (online, per Fax, telefonisch oder auf dem Postwege) – zunächst unverbindlich – anfordern. Es besteht überdies stets die Möglichkeit, die Unterrichtsmaterialien des gewünschten Studienfaches für eine bestimmte Zeit – in der Regel vier bis acht Wochen – zu testen.

Die Unterlagen sind zumeist schon zu Beginn sehr umfangreich, denn neben informativen Anregungen und hilfreichen Tipps zum Studium selbst, sind die Kontaktdaten des jeweiligen Studienbetreuers, erste Bücher und Lerndokumente sowie die Zugangsdaten für den so genannten „Campus“ enthalten. Nach Erhalt dieses „Paketes“ kann das Studium umgehend beginnen; dabei spielt es – und das ist einer der vielen Vorteile eines Fernstudiums – keine Rolle, wann und wo gelernt wird. Ein jeder Absolvent kann sein Lerntempo individuell bestimmen und sich diesbezüglich optimal der individuellen familiären, gesundheitlichen oder beruflichen Situation anpassen. Für die meisten Studenten ist dieser Ablauf ein sehr relevantes Kriterium, um überhaupt ein Fernstudium beginnen zu können.

Ein Dozent, welcher während der gesamten Studienzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, kann zu zuvor festgelegten Zeiten per Email oder telefonisch kontaktiert werden und gewährleistet dadurch eine sehr individuelle Betreuung des Studenten. Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist gleichermaßen, dass der Lehrstoff nicht nur anhand von Büchern oder Tonbändern erlernt werden kann, sondern es stehen zum Teil sehr umfangreiche Video- bzw. DVD-Dokumentationen zur Verfügung, welche aus pädagogischer Sicht das Lernen noch einfacher zu gestalten vermögen. Lehrhefte, in denen die einzelnen Fortschritte innerhalb des Studiums durch gezielte Kontrollfragen analysiert und ausgewertet werden, sind – neben Musterlösungen – im Unterrichts-Paket ebenfalls enthalten und tragen „ganz nebenbei“ natürlich zu einer Steigerung der Motivation beim Lernprozess bei. Obendrein dienen die zu erledigenden „Hausaufgaben“ im Anschluss an einen jeden Lernabschnitt dazu, das Erlernte durch den Dozenten überprüfen und auswerten zu lassen.

Ein Versand dieser betreffenden Dokumente ist sowohl per Email, als auch auf dem Postwege oder über den Online-Campus möglich. In den meisten Fällen verhält es sich allerdings so, dass die eingesandten Lerndokumente nicht „nur“ korrigiert und bewertet werden, sondern der Student kann an den ausführlichen Kommentaren und Anmerkungen des Dozenten stets auf den ersten Blick erkennen, wo gegebenenfalls noch Schwachstellen bestehen und daher ein erneutes Aufarbeiten des betreffenden Unterrichtsabschnittes erforderlich ist. Auf diese Weise ist ein kontinuierlicher und vor allem zielorientierter Lernprozess gewährleistet, der step by step dazu beiträgt, dass die „Steine auf dem Weg“ zum beruflichen Erfolg nach und nach aus dem Weg geräumt werden.

Bundesländer, die keine Studiengebühren fordern

Januar 11th, 2009

Das Thema Studiengebühren ist ein Dauerbrenner. Hochschulen mit Gebührenpflicht werden klar benachteiligt, da sich viele Studenten finanziell keine Studiengebühren leisten können. Gebührenfreie Bundesländer verzeichnen aus dem Grund einen regeren Zulauf. Damit alle Hochschulen einen fairen Wettbewerb untereinander haben, ist ein dringender Handlungsbedarf geboten.

Deutsche Bundesländer, die zurzeit keine Studiengebühren für ein Erststudium verlangen, sind: Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. In der Hansestadt Bremen werden auch keine Gebühren erhoben. Seit dem Wintersemester 2008/2009 ist das Studieren in Hessen nicht mehr studiengebührenpflichtig.

Bleibt zu hoffen, dass die anderen Bundesländer nachziehen, damit dem Studientourismus endlich ein Ende gesetzt wird!

Weitere Infos sind hier.

Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und sind ohne Gewähr auf Vollständigkeit – Irrtümer vorbehalten.

Abitur via Fernstudium nachholen

Januar 8th, 2009

Wer sein Abitur nachholen möchte, hat hierfür mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Neben dem Abendgymnasium oder der Volkshochschule kann die allgemeine Hochschulreife via Fernstudium nachgeholt werden. Der Vorteil von einem Fernlehrgang liegt auf der Hand. Das Lernen ist zeit- und ortsunabhängig. Deshalb ist besonders für Berufstätige diese Form der Weiterbildung empfehlenswert.

Die Dauer eines solchen Fernlehrgangs ist unterschiedlich und abhängig von dem Schulabschluss. Bei Realschulabsolventen ist eine Lehrgangsdauer von 32 Monaten einzuplanen und Hauptschüler müssen bis zur Abi-Prüfung mit 42 Monaten kalkulieren.

Die Lehrpläne und Prüfungsanforderungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich festgelegt. Wer z.B. an einer Hamburger Fernschule sein Fernabitur nachholt, muss nach der Hamburger Prüfungsverordnung seine Abiturprüfung ablegen.

Ein berufsbegleitendes Fernstudium birgt nicht nur Vorteile. Der entschiedene Nachteil besteht darin, dass hierfür ein Höchstmaß an Motivation notwenig ist. Wer eine Familie hat, muss feste Lernzeiten einplanen und wöchentlich mindestens 15 bis 20 Stunden pauken, sonst wird erfahrungsgemäß durch die familiäre Ablenkung zu wenig gelernt.

Die Kosten sind unterschiedlich hoch, deshalb sollte sich niemand sofort für eine bestimmte Fernschule festlegen. Jedoch ist es wichtig, sich vorher über den Ruf des Ferninstituts zu informieren, damit die schulische Ausbildung kein Reinfall wird.

ILS Institut erweitert Weiterbildungsangebot

Januar 6th, 2009

Die größte deutsche Fernschule ILS erweitert in diesem Jahr ihr Weiterbildungsangebot. Voraussichtlich sollen 15 neue Fernlerngänge starten. Zwei Lehrgänge sind bereits in diesem Monat angelaufen: Geprüfte/r C# Software Engineer (ILS) – Lehrgangsdauer: 19 Monate und Geprüfte/r MySQL-Datenbankentwickler/in (ILS) – Lehrgangsdauer: 15 Monate.

Das ILS Institut geht davon aus, dass in den nächsten Wochen folgende Fernlehrgänge staatlich zugelassen werden: Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (IHK) – Lehrgangsdauer: 10 Monate, Buchhalter/in International (IHK) – Lehrgangsdauer: 18 Monate, Erziehungsberatung - Lehrgangsdauer: 15 Monate, Sprech- und Kommunikationstraining – Lehrgangsdauer: 12 Monate und Geprüfter Controller (IHK) – Lehrgangsdauer: 18 Monate.

Laut ILS Angaben hat jeder zweite Deutsche zwischen 20 und 29 Jahren, die Motivation für eine berufliche Weiterbildung.

Wahrscheinlich wird dieser Weiterbildungsboom durch die Wirtschaftskrise ausgelöst. Nach dem Motto: „Je besser ich mich qualifiziere, desto sicherer wird mein Arbeitsplatz sein!“

Fernstudium, die Zukunftsinvestition

Januar 3rd, 2009

Den Blick nach vorn gerichtet, wird sich so manch‘ unzufriedener Arbeitnehmer ein ganz besonderes Ziel setzen: der Wunsch nach beruflichem Vorankommen, nach Anerkennung, Erfolg sowie einer besseren, finanziell abgesicherten Gesamtsituation. Die Lösung heißt in diesem Zusammenhang „Fernstudium“, denn eine abgeschlossene Zusatzqualifikation kann für den Einzelnen in der Tat einschneidende – positive – Veränderungen mit sich bringen. Dabei spielt es zumeist nur eine untergeordnete Rolle, welcher Bildungshintergrund gegeben ist: sowohl Arbeitern, als auch Angestellten bieten sich nach einem erfolgreich absolvierten Fernstudium zahlreiche interessante Möglichkeiten und wahrhaft ungeahnte Chancen, wie die weitere berufliche Laufbahn zufriedenstellend gestaltet werden kann.

Für viele Menschen wird sich allerdings dieser Traum von einer besseren Zukunft nicht erfüllen, weil zum einen

a) nicht genügend Ehrgeiz vorhanden ist,
b) weil es die finanzielle Situation zum gegebenen Zeitpunkt nicht zulässt oder
c) weil vielleicht sogar die entsprechende (familiäre) Unterstützung nicht kontinuierlich gewährleistet werden kann.

Nichtsdestoweniger ergreifen viele Arbeiter und Angestellte auch einfach deshalb nicht die Initiative, weil sie der Meinung sind, alles regele sich unter Umständen sogar von ganz allein. Wie vieles sich jedoch unter solchen Voraussetzungen tatsächlich – langfristig – ändern wird, wird sich erst nach einer gewissen Zeit herausstellen. Demotivation, Frust oder gar mangelndes Interesse an der beruflichen Tätigkeit machen sich in der Folge sehr rasch bemerkbar. Oftmals verschlechtert sich bedingt dadurch sogar die Arbeitsleistung… – und dann? Dabei kann es in der Tat überaus leicht sein, mit Spaß und einem gewissen Enthusiasmus Tag für Tag zur Arbeit zu fahren und z. B. acht Stunden (oder mehr) im Büro zu verbringen. Denn wenn die richtigen Qualifikationen vorhanden sind, so ist eines garantiert: die sich bietenden Möglichkeiten im Job bzw. in den höhergestellten Positionen sind natürlich in der Regel weitaus vielfältiger und mitunter sogar spannender, als dies bei einer Tätigkeit mit geringerer Verantwortung der Fall ist. Selbstverständlich ist es sehr viel motivierender, eine besserbezahlte, verantwortungsvollere Position innezuhaben, als Tag für Tag demselben beruflichen „Einerlei“ nachgehen zu müssen und sich vielleicht sogar von Vorgesetzten das Leben innerhalb des Unternehmens schwer machen zu lassen. Endlich die Initiative zu ergreifen bedeutet also, Überlegungen anzustellen, inwieweit tatsächlich ein Fernstudium in Frage kommt. Einzig eine qualifizierte Weiterbildung vermag auf Dauer „Tür und Tor“ auf der individuellen Karriereleiter zu öffnen und somit nicht nur im Job selbst, sondern auch im privaten Bereich mehr Zufriedenheit, Stolz und eine damit verbundene, bessere Lebensqualität zu erzielen. Freilich gilt es vor dem letztendlichen beruflichen Erfolg nicht selten das eine oder andere Hindernis aus dem Weg zu räumen und gewisse Schwierigkeiten zu bewältigen, jedoch greift auch hier der Leitspruch: „Ohne Fleiß kein‘ Preis“.